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Radiotechnologie-Ausbildung

Der Beruf Radiologietechnologin bzw. Radiologietechnologe - kurz RT - eignet sich für alle, die ein Interesse an Medizin und Technik haben.

Der Bezug zum Menschen und soziales Engagement sind ein besonders wichtiges Merkmal. Aufgrund des medizinischen, physikalisch-technischen und radiologisch-technischen Fachwissens, führen RTs Untersuchungen und Behandlungen nach ärztlicher Anordnung eigenverantwortlich durch. Gleichzeitig agieren RTs als erste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Patientinnen und Patienten, da sie diese während der gesamten Therapie betreuen.

Schon die Ausbildung zur oder zum RT verbindet die Theorie mit der Praxis. Das Studium Radiologietechnologie wird an Fachhochschulen angeboten und dauert 6 Semester. Die Studierenden schließen mit dem akademischen Grad „Bachelor of Science in Health Studies“ sowie mit der Berufsberechtigung zur Radiologietechnologin bzw. zum Radiologietechnologen ab.

Zu Beginn der Ausbildung wird ein medizinisches und physikalisches Grundlagenwissen in Fächern wie Strahlenphysik, Anatomie, Physiologie, Pathologie und Strahlenschutz übermittelt. Aufbauend auf diesem Grundwissen, folgen fachspezifische Inhalte in den Bereichen radiologische Diagnostik, nuklearmedizinische Verfahren und Strahlentherapie.

Über die gesamte Ausbildung erstrecken sich Berufspraktika, welche zur Umsetzung der Theorie in die Praxis und dadurch resultierenden Aufbau einer praktischen Handlungskompetenz dienen.